Osterbrunnen 2026 in Niederdorf | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Edles Kunstwerk in 100 Minuten mit Thuja-Kränzchen und vielen bunten Eiern am Radweg aufgestellt

Osterbrunnen 2026 in Niederdorf

Acht emsige Frauen vom Obst- und Gartenbauverein Niederdorf/Dietratried und ein Mann schufen auf dem Brunnen am beliebten Radweg in Niederdorf heuer zum achten Mal einen Osterbrunnen, aus dem den ganzen Sommer über Trinkwasser fließt:

Nachdem Jagdvorstand Johann Schweighart die Edelmetall-Befestigungsklammern rund um den Brunnen angebracht hatte, machten sich die Frauen ans Werk, um die Thuja-Girlanden anzubringen. Da der Buchs heuer meist von den gefräßigen Raupen des Buchsbaumzünslers aufgefressen war, hatte Edith Kuhn heuer ihren Thuja-Baum plündern lassen. Die agilen Frauen rund um Hanni Schweighart hatten die Girlanden bereits am Vormittag feinsäuberlich gebunden.

Damit auch Wind und Schnee das Kunstwerk nicht verschandeln kann, wurde alles mit Bindedraht festgezurrt: Erst wurden die immergrünen Girlanden von der mittigen Wassersäule her zum Brunnenrand gelegt. Rings um densechseckigen Brunnen wurden weitere Girlanden gehängt. Dann kamen die auf Schnüren aufgefädelten Eier dran: Natürlich Ton in Ton farblich zueinander passend abgestimmt. Danach noch wenige, kleinere Korrekturen, dass wirklich alles auch ganz synchron erstrahlt.

Oben drauf wird ein großes gelbes Ei platziert, das natürlich auch fest fixiert werden muss. Danach kommt auf jede Ecke noch ein rundes Thuja-Kränzchen, das zusammen mit einem kunstvollen Efeu-Gebinde und einem Töpfchen von Narzissen - die bei der nächsten Schönwetterperiode ihr Blüten hervorbringen werden – ebenfalls festgebunden wird. Zuletzt wird das Kunstwerk noch mit leuchtend-gelben Schleifen verziert.

Und – wie könnte es auch anders sein - zum Abschluss gab es für alle nach getaner Arbeit auf den Bänkchen noch ein gutes Tässchen mit duftendem Kaffee samt einem zufriedenen Blick auf das gemeinsam geschaffene Kunstwerk. Etwa, wie es bei der Schöpfungsgeschichte heißt: „Und er sah, dass es gut war!“

Franz Kustermann (Verfasser des Artikels mit Fotos)