Am 12.02.26 um 16:16 Uhr war es mal wieder so weit:
Ca. 40 Damen in bunten Kostümen und weiterem Anhang stürmten das Rathaus am „Weiberfasching“. „Weiberfasching“ oder „Weiberfastnacht“ findet traditionell immer am Donnerstag vor Aschermittwoch statt. Gemein ist allen Bräuchen zur Weiberfastnacht, dass den Frauen für einen Tag das Regiment überlassen wird. Diese Idee gibt es seit dem Mittelalter. In einer Zeit, als die Frauen den Männern in allem untergeordnet waren und die Männer über die Frauen die Geschlechtsvormundschaft ausübten, galt es als „verkehrte Welt“, wenn den Frauen die Macht zugestanden wurde.
Im Rathaus wurden die Damen von einem „Stimmenfänger“ empfangen. Der „Stimmenfänger“ hat das Angebot unterbreitet, dass er mit seinem „hypnotischen Flötenspiel“ alle Wählerinnen und Wähler zur Wahlurne bringt, so dass dadurch eine hohe Wahlbeteiligung bei den anstehenden Kommunalwahlen garantiert ist. Dazu nachfolgende Aussage in Mozart-Manier:
„Der Stimmenfänger bin ich ja, stets heiter, lustig, hopsasa! Ob älter, jünger, bisher noch nicht, fang ich die Stimmen sicherlich. Die Wahlen steh’n nun bald bevor, drum leiht mir alle jetzt ein Ohr".
Danach setzte ein Flötenspiel ein, das eher zum Sekt oder Schnaps trinken animierte! Wählerstimmen fängt man damit jedenfalls eher nicht, und ob man damit Wähler/innen an die Wahlurne lockt, ist wohl eher zu bezweifeln …
Im Rathaus (Bürgerbüro) wurde ein neuer Hermes-Versand Paketshop aufgemacht:
Die Weihnachtsbäume berichteten von Themen, die den Ort derzeit bewegen:
Glasfaser ist in Bossarts vorhanden, nicht aber in Wolfertschwenden. Daher müssten die Schüler entweder nach Bossarts fahren oder sich in das Internet ihrer Schule hacken. Man munkelt, dass es noch keinen neuen Wirt für das Vereinsheim gibt. Das waren nur einige Punkte, die angesprochen wurden.
Immerhin hatten die „Feuerwesen“ gleich das neue LF 20 für die FFW Wolfertschwenden im Gepäck. Das kann man im Rathaus abholen:
Das ging dann aber mal richtig schnell! Es lebe die Entbürokratisierung!
Die „Steueroase“ Wolfertschwenden wurde ebenfalls entsprechend gewürdigt:
Dazu wurde ein selbst erstelltes Monopoly-Spiel mitgebracht, das es in sich hat. Die Felder sind ortsbezogen und man kann deutlich erkennen, wofür die Gemeinde Geld ausgibt. Da steckt eine Menge Arbeit dahinter!
Herzlichen Dank an den „lauten“ Besuch und die vielen Anregungen! Sobald neue Fotos vorliegen, werden diese noch nachträglich eingestellt!