Streunende Füchse im Ort | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Streunende Füchse im Ort

Seit einigen Tagen erreichen uns im Rathaus Meldungen, wonach tagsüber streunende Füchse im Ort gesichtet werden, die schon etliche Hühner, Enten und zahlreiche Hasen auch untertags aus den Gärten und aus festen Umzäunungen geholt haben.

Nach telefonischer Rücksprache am 13.05.26 mit Frau Hohmann (Jagdbehörde, Landratsamt Unterallgäu) gilt für Elterntiere, vor allem für trächtige weibliche Tiere, von Anfang März bis Ende Juni eine Schonzeit. Die Jagdbehörde hat dem örtlichen Jäger jedoch gestattet, Lebendfallen im Ort aufzustellen. Es wurden auch schon mehrere Fallen von ihm installiert, die der Jäger täglich kontrolliert. Bisher wurden 3 Füchse gefangen, ins Jagdrevier gebracht und getötet, da der Jäger im Ort aus Sicherheitsgründen keinen Fuchs abschießen darf.

Frau Hohmann empfiehlt die Hühner, Enten und Hasen bis Ende der Schonzeit für Füchse auch tagsüber in einem sicheren Stall einzusperren, damit der Fuchs nicht an die Tiere rankommt. Es sollte auch kein Futter (z. B. Katzenfutter, Igelfutter, Vogelfutter usw.) draußen stehen, da dies die Füchse anlockt. Heruntergefallenes Vogelfutter sollte aufgelesen werden. Auch Komposthaufen ziehen Füchse, die Allesfresser sind, magisch an. Hier würde es sich anbieten nur pflanzliche Reste im Kompost zu entsorgen.

Bitte, sichten Sie auch leerstehende Gebäude und Scheunen bzw. weitere trockene, vom Menschen wenig frequentierte Plätze im Ort, ob sich dort Füchse aufhalten! Füchse lassen sich i. d. R. durch laute Bewegungen und Geräusche vertreiben; werden sie direkt und massiv angegangen, kann es passieren, dass sie angreifen, wenn sie sich bedroht fühlen. Also: Bitte vorsichtig sein!

Sollten Sie einen Fuchs sehen, melden Sie dies bitte bei uns im Rathaus telefonisch unter 08334/895340 oder per E-Mail an

Rathaus Wolfertschwenden

bzw. direkt bei der Jagdbehörde des Landratsamts Unterallgäu (Frau Hohmann) unter 08261/995373 oder per E-Mail an

Jagdbehörde Landratsamt Unterallgäu

Ich möchte mit dieser Information keine Panik verbreiten, sondern alle Bürgerinnen und Bürger im Umgang mit den Tieren sensibilisieren. Bitte, informieren Sie auch Ihre Nachbarn!

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!